Rassebeschreibung

Bolonka? Was ist das eigentlich? Kann man das essen?

Nein nein, Bolonka Zwetna/Franzuska ist eine der seltendsten Hunderassen. Ursprünglich stammt der Bolonka aus Russland und wurde Ende der 80 iger Jahre bei uns eingeführt. In Russland wurde er auch Zarenhund genannt, da ihn hauptsächlich Zaren und hoch angesehene Leute hielten.

Der Bolonka wird eingeteilt in zwei Kategorien, einmal gibt es dabei die Unterkategorie Bolonka Zwetna, der ein farbiges Fell von Weiss über Braun bis zu schwarz haben kann, und dann gibt es noch den Bolonka Franzuska, der nur ein rein weisses Fell hat. Deutsche Bedeutung: Bolonka (Schoßhündchen) Zwetna (farbig) und Franzusca (weiss) - sind seit 1991 eine anerkannte Hunderasse.

Von dieser lieben und anhänglichen Rasse gibt es zur Zeit schätzungsweise nur etwa 1.000 Exemplare, aber durch ihr tolles Charakter, die leichte Pflege und ihr drolliges Aussehen finden sich immer mehr Bolonka Liebhaber. Man muss schon sagen, wer einmal in die treuen Augen eines Bolonkas geschaut hat, hat sein Herz für immer an diese kleinen Wesen verloren. :o)

Früher waren hauptsächlich die weissen Bolonkas gefragt, aber immer mehr geht der Trend zu den bunten Bolonka Zwetna. Wen wunderts, das Leben wird immer farbiger - angefangn beim Fernsehen bis zu den Hundevorlieben! ;o) Aber am Ende ist es natürlich der persönliche Geschmack der entscheidet.

Widerristhöhe: 20 - 25 cm
Gewicht: 2 - 3.5 kg
Alter: 10 - 15 Jahre

Wesensmerkmale

Super liebe und anhängliche kleine Rabauken. Kinderlieb, verspielt und sogar ein super sportlicher Hund. Spaziergänge von 15-20 km stellen für einen gesunden Bolonka kein Problem dar. Gut trainierte Bolonkas schaffen sogar noch mehr. Die kleinen Schätzchen machen alles mit, hauptsache sie sind immer bei ihrem Lieben dabei. Sogar Kommandos und kleine Tricks kann man diesen schlauen Wesen antrainieren. Jung und alt haben mit diesem Hund ihren Spass, sowie einen treuen Begleiter gefunden.

Allgemeine Merkmale

Bolonkas sind NICHT haarend! (jippie) Das prächtige Fell möchte allerdings alle 1-2 Tage gekämmt werden, dass es schön glänzend bleibt und die leicht bis starken Locken sich nicht verknoten. (Pflegehinsweise und Tipps weiter unten) Baden brauchen sie ihren Schatz in der Regel nur, wenn er stark verschmutzt ist, ansonsten reicht es den Dreck auszubürsten.

Bolonkas benötigen nicht viel Auslauf. Wenn sie aber gern aktiv sind, ist es ihr Liebling auch gern. Dieser Hund ist so anpassungsfähig, dass er sich wirklich überall wohl fühlt. Sei es bei den älteren Herrschaften, die einfach einen treuen Begleiter wollen, bei den Sportskanonen die einenFreund bei ihren Abenteuern brauchen, oder aber auch bei der Familie mit Kindner, die Spass haben wollen und einen tollen Spielkammeraden für klein, mittel oder grosse Zweibeiner! :-)

Pflege

Bolonkas brauchen regelmässig Pflege!

Fell:
Alle 1-2 Tage muss das wellige bis lockige Fell gebürstet werden. (Eine super Beschäftigung wenn man Abends gemütlich auf er Couch sitzt und Fernsehen schaut. Den Kleinen gefällt es nämlich auch wenn er so richtig schön verwöhnt wird)

Zähne:
Ja, sie lesen richtig, auch der Hund braucht regelmässige Zahnpflege. Machen sie dies am Besten wenn sie ihren Liebling eh gerade kämmen, dann ist es ein "Aufwasch"! :-) Nehmen sie einfach einen kleinen Klecks, polieren dann die Zähne und das Zahnfleisch und fertig. Verwenden kann man dazu speziele Hundezahnpasta- oder Tropfen. Eine Hundezahnbürste ist nicht unbedingt nötig, geben sie einfach eine kleine Menge auf ihren Finger und massieren dann dies auf die Zähne und das Zahnfleisch.

Haare schneiden:
Etwa alle 6 Monate muss das Fell des Bolonkas geschnitten werden. Dafür gibt es zwei Varianten: entweder sie gehen zum Hundefrisör oder sie legen slebst Hand an!

- Hundefrisör:
Bitte scheuen sie sich nicht davor auch einen etwas längeren Weg auf sich zu nehmen, um einen Hundefrisör zu finden, der Erfahrung mit Bolonkas hat. Fragen sie vorher nach, ob der Frisör schonmal einen Bolonka geschnitten hat. Fragen kostet nichts und sie sind auf der sicheren Seite. Bolonkas sind keine Pudel und werden desshalb auch nicht geschnitten wie Pudel!!! Sie glauben gar nicht, wie manche unerfahrenen Hundefrisöre unsere Bolonkas schon verunstaltet haben.

- Selber schneiden:
Sollten sie keinen geübten Hundefrisör finden, haben sie keine Angst davor es selbst zu probieren. Am Anfang traut man sich nicht so richtig und hat Angst dem Hund weh zu tun, aber bloss nicht keine Scheu. Sie können langsam beginnen und ein wenig die Spitzen des Felles schneiden. So kann sich der Hund daran gewöhnen und sie werden so auch sicherer. Nach 2-3 mal klappt das alles schon richtig gut und sie können selbst beieinflussen wie sie ihren kleinen Liebling sehen wollen. Sollte sich der Kleine am Anfang zu sehr wehren seien sie ruhig bestimmend und zeigen sie ihm, dass es sein muss und gar nicht weh tut. Der Hund wird ihnen danach dankbar sein, er fühlt sich dann nämlich (gerade im Sommer) mit einem kurzen Schnitt viel wohler. Und natürlich ist es dann auch für sie viel praktischer wenn sie den Schatz kämmen müssen, das geht dann nämlich viel einfacher.

-----> generell gilt:
- der Kopf wird runf geschnitten! An den Ohren wird gar nichts geschnitten und nur die Krone und um das Maul herum wird alles einfach rundlich gekürzt
- der Schwanz wird auch nicht geschnitten! Schwanz und Ohren bleiben gänzlich tabu
- der Körper selbst wird schön gleichmässig in eine Länge gekürzt. Als Maß dazu können sie einfach jede einzelne Strähne zwischen Zeige-und Mittelfinger nehmen und alles darüber wird abgeschnitten.
- die Beinchen und pfoten werden auf die selbe Weise schön gleichmässig geschnitten. Zu beachten ist hier nur, dass immer die Haare über den Krallen länger bleiben und unter den Pfoten die Haare kurz gehalten werden, sonst könnte sich Schnee, Salz oder sonstiger Schmutz festsetzen.

Krallen schneiden:
Dies übernimmt meist der Tierarzt. Fragen sie ihn einfach danach wenn sie zum Impfen gehen oder Sonstiges. Möchten sie es gern selbst probieren benutzen sie unbedingt eine geeignete Krallenschere für Hunde, Nur diese hat einen Anschlag, dass sie die Krallen nicht zu weit kürzen und dabei den Hund verletzen.

Ohren:
Bitte kontrollierne sie in regelmässigen Abständen die Ohren ihres Schatzes. Oft setzen sich Schmutzpartikel fässt und können dadurch sogar zu Entzündungen führen. Entweder sie benutzen einfach ein Feuchttuch zum Reinigen der Ohren, oder sie benutzen spezielle Tropfen aus der Tierhandlung. Diese werden einfach in die Ohren getropft und dadurch lösen sich dann alle Verschmutzingen und können mit einem Tuch aufgenommen werden. Alle paar Monate ist es dazu noch wichtig, die kleinen Haare in den Ohren zu entfernen. Nehmen sie dazu eine einfache Pinzette. Keine Angst, dem Hund tut das nicht weh. Sollten sie zum Hundefrisör gehen sollte dieser die Ohren automatisch reinigen, sie können ihn aber nochmal darauf aufmerksam machen.

Aladrüsen ausdrücken:
Manche Hundefrisöre scheinen es als ihr Hobby das Analdrüsen-Ausdrücken zu haben. Dazu kann man nur sagen - total unnötig! Die Analdrüsen müssen nur gereinigt werden, wenn der Hund Probleme hat. Ansonsten ist es eher ungesund für das Tier. Sollten bei einme gesunden Hund die Analdrüsen ausgedrückt werden kann es dazu kommen, dass es chronisch wird und der Kleine ständig damit Probleme bekommt. Falls sich allerdings zeigt, dass die Analdrüse entzündet ist und der Hund das berühmte "Schlittenfahren" macht (auf dem Hintern sitzen, Hinterbeinchen nach vorn und mit dne Vorderbeinchen voran ziehen) sollten sie die Analdrüsen kontrollieren lassen. Bitte befragen sie dazu den Tierarzt, Schlittenfahren kann nämlich auch verschiedene Ursachen haben (z.B.Wurmbefall, entzündete Analdrüse oder einfach Hartleibigkeit)